NIEDERLÄNDISCHES STARTUP STELLT UNGLAUBLICHEN LIGHTYEAR ONE

Das niederländische StartUp „Lightyear“ zeigt Pläne zum Bau eines revolutionärem allradbetriebenen Solarfahrzeugs

Der sogenannte Lightyear One soll sage und schreibe alternativ bis zu 800 Kilometern ohne eine externe Aufladung – allein mit Sonnenkraft betrieben  – fahren können.

www.lightyear.one

Zu diesem Zeitpunkt stellt dies aus mancher Perspektive eine gewaltige Challenge dar und wird wohl den Druck auf den einen oder anderen Vorstand altbekannter Fahrzeughersteller erhöhen und diesen viele schlaflose Nächte bereiten.

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In sonnigen Klimazonen wird dem Lightyear One eine monatliche Reisedauer ohne einem Aufladen zwischendurch vorhergesagt, da die am Dach installierten Solarzellen genügend Strom produzieren sollen, um die Batterie ausreichend während des Tages aufladen zu können.

In der Nacht oder an einem bewölkten Tag soll der Lightyear One demnach bis zu 800 Kilometer mit einer voll aufgeladenen Batterie fahren können – ohne an eine Aufladestation zu müssen.

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Dies ist für sehr sonnigen Klimazonen interessant, was auch das Interesse für den Süden der Vereinigten Staaten von Amerika wecken soll.

„Der Lightyear One soll zeigen, dass Elektroautos mittlerweile in jeder Ecke des Planeten gebaut werden können“,

erklärt Lex Hoefsloot, CEO von Lightyear.

„Damit kann ein Jeder überall mit Elektrofahrzeugen unterwegs sein. Es ist ein revolutionärer Schritt in der Elektromobilität, denn wir sind in der Lage, einen tollen Look mit extremer Effizienz zu kombinieren. Dieses erste Modell macht Science-Fiction Wirklichkeit: Autos, die nur per Sonne angetrieben werden „

Preislich wird der Lightyear One ab ungefähr € 119.000,– ohne Steuern erhältlich werden. Reservierungen sind ab sofort unter www.lightyear.one möglich. Die endgültige Vorstellung sowie das abschließende Design und etwaige weitere Details des Lightyear One sollen Anfang 2018 bekanntgegeben werden.  Mit den ersten Auslieferungen soll im Jahr 2019 in denVereinigten Staaten von Amerika sowie innerhalb der Europäischen Union zu rechnen sein.

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Ein Gedanke zu „NIEDERLÄNDISCHES STARTUP STELLT UNGLAUBLICHEN LIGHTYEAR ONE

  • Abgehoben. Ein weiteres Luxusfahrzeug, dass nicht die Probleme löst. Was fehlt, ist ein normales, erschwingliches Alltagsfahrzeug für Jedermann. Eine Kleinserie oder einen Supersportwagen kriegen alle auf die Reihe. Normalerweise engagiert man dafür die Spezialteams, die sowas bauen können. Dann beginnt die lange Reise und der Kampf mit den Marktbeherrschern, deren Strategie nicht die Innovation, sondern die Produktion ist. WIr reduzieren die Entwicklungszeit von 4 Jahren auf 2, aber am Ende ist es immer die Frage wie kann ich große Serien kostengünstig produzieren. Dazu muss radikal neu gedacht werden, aber das tut leider keiner. Mein größter Respekt gilt all den Helden dieser Branche, die den Mut aufbringen, trotz der widrigen Umstände (Staat, Kartelle) loszuziehen und ihre Vision umzusetzen. Wenn die Entwicklung des Unternehmens so gut aufgestellt ist wie das Marketing, könnte was draus werden. Es konkurriert allerdings mit unzähligen Startups in China, die mit großen Mitteln der Regierung ausgestattet und mit einem gigantischen Heimmarkt im Rücken Experten aus der europäischen und US-amerikanischen Automobilindustrie absaugen. Die kümmern sich genau um den Massenmarkt, der in Europa sträflich vernachlässigt wird. Fahrzeuge jenseits der 100.000 werden nur von Firmen gekauft, die Fuhrparkmanagement betreiben. 95% aller Fahrzeuge der Luxusklasse (BMW, Daimler, AUDI) werden von Firmen zugelassen. Als Mitglied der Geschäftsleitung eines Unternehmens aus der Automobilbranche hatte ich nur die Wahl unter diesen drei Herstellern, als es um den Firmenwagen ging. Die Ausstattung des Fahrzeugs war wegen des Wiederverkaufswerts vorgeschrieben. Eine Firma wie WELTMEISTER könnte es schaffen, ein erschwingliches Fahrzeug unter 10.000€ ohne Schnickschnack. Technisch kein Problem. Wir sind dabei.

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