WO KOMMT EIGENTLICH DER GANZE STROM HER?

Zweifel und gefährliches Halbwissen – gepaart mit falscher Meinungsmache von sogenannten Experten.

Wo soll denn der ganze Strom herkommen?

Zweifel und gefährliches Halbwissen – gepaart mit falscher Meinungsmache von sogenannten Experten.

Die derzeitige Diskussion um den sogenannten Hype der Elektromobilität spaltet die Menschen in zwei Gruppen: Befürworter und Ablehner. Diesem Phänomen gehen wir heute auf den Grund und werden euch einige emotionale behaftete und einige faktenbasierte Informationen darbieten.

Mobilität generell soll und muss emotional behaftet sein. Nicht umsonst nenne ich meine WebSite „e- motion.live“.

Viele Meinungen dümpeln im überholten Großkraftwerkdenken herum. Eine moderne und zeitgemäße Stromversorgung ist zwangsläufig kleinräumig und dezentral. Strom kann und muss von Dach oder vom Nachbarn kommen. Vernetzte Kommunikation und gewisse Ausgleichsfunktionen sind längs vorhanden. Überall dort, wo es eingesetzt wird, funktioniert das Prinzip prächtig und ist über jeglichen Zweifeln erhaben.

Patrick R., Leiter der Verkaufssteuerung bei einem Nutzfahrzeughersteller will sich zum Beispiel allen Diskursen entziehen und spricht von effizienten Dieseln, obwohl insbesondere im Lastverkehr mittlerweile große Fortschritte in der Elektromobilität vorhanden sind.

Dilek G. würde sich sämtliche Artikel von feinstauberzeugenden Fahrzeugen überhaupt nicht durchlesen, weil sie in der Elektromobilität einen sinnbefreiten E- Hype sieht.

Andrea K. würde niemals ein E- Mobil fahren..

Und genau darum geht es: es ist kein Hype, es ist ein notwendiges Umdenken der Menschen zu moderner und umweltverträglicher Mobilität.

Wir müssen uns unabhängig vom Ölpreis, vom Klimawandelleugner Trump und Konsorten machen. Unser Grundproblem ist die immer fortwährende Abhängigkeit vom knappen Gut Rohöl. Bei einer Energiewende sollten wir mehr auf Regionalität, Vielfalt und Reduktion setzen! Ein E- Auto ist nicht nur mehr auf eine Energieform angewiesen. Wir vergeuden es massenhaft, machen uns abhängig und hinterlassen unseren Kindern eine fragwürdige Umwelt.

Im Jahre 2016 exportierte allein Deutschland ca. 50.000.000.000 kWh Strom, Tendenz ist jährlich jeweils steigend. Die gesamte Fahrleistung aller deutschen Automobile zusammen lag im gleichen Jahr bei insgesamt 531.570.000.000 Kilometern. Dies bedeutet, dass wir gerundet auf ungefähr 100Wh/km bei einem normal großen elektrisch betriebenen PKW oder auf circa 10kWh/100km bei einem elektrischen Kleinwagen kommen.

Wenn wir uns aber allein auf die SUV Größe der PKW konzentrieren, berechnet sich der Verbrauch mit etwa 20kWh/100km – das entspricht einem Tesla. Somit könnten bereits jetzt schon über 50% aller zugelassenen Fahrzeuge rein elektrisch fahren, ohne auch nur ein einziges Kraftwerk extra zu betreiben. Alle Stromeinsparungen, bedingt durch weniger raffinierten Sprit, sind hier nicht einmal einberechnet und kämen als positiv zu betrachtende Variable noch hinzu. Für die Herstellung von Benzin und Diesel werden gigantische, zukünftige hoffentlich nimmer notwendige Strommengen benötigt.

Norwegen macht es uns allen bereits vor: allein heuer wurden mehr als 53% aller Neufahrzeuge als Hybride und rein elektrisch Stromer zugelassen. Norwegen ist Erdölexportierendes Land und hat eine weitaus größere Fläche als Österreich.

Es reicht heute nicht, wenn einige wenige eine Lademöglichkeit haben, es muss für jeden eine Lademöglichkeit geben. Und da kann man eben nicht einfach in einem Parkhaus jeden Stellplatz mit 11 kW Anschluss versehen, weil das Parkhaus selbst zuerst einen anderen Anschluss benötigt.

Jede Wohnung hat heute mindestens 20 kW Anschluss, wenn ein E-Herd vorhanden ist.
Diese Anschlussleistung wird nachts nicht gebraucht. Somit kommt es auf das Parkhaus an. Es muss einen Ausbau des Leitungsnetzes oder ein Lastmanagement geben. Nachts werden über 6-8 Stunden 30 GigaWatt weniger Strom abgerufen als am Tag. Das reicht derzeit für 30 Millionen E-Autos.

„Tank & Rast“ will bis Ende des Jahres 2017 alle Rasthöfe mit zumindest einem Schnelllader ausstatten. Mehr braucht man derzeit auch nicht, um das „lange Schlangen am Lader“- Argument zu entkräften. Kommen mehr Autos, kommen mehr Säulen. Das wird der Markt selbst regulieren.

Skandinavien ist sehr viel dünner besiedelt als der deutschsprachige Raum. Insbesondere Norwegen. Dazu wird in den Kernstädten der wenigen Metropolen konsequent der MIV heraus gedrängt. Auch die Citymaut ist in Oslo längst Realität. Weil es weniger Zentren gibt, ist der ÖPNV auch viel leichter ausbaubar, da es eben keine polyzentrischen Netze sein müssen.

Strom findet man beinahe an jeder Stelle in Europa. Sprit nicht. Mit Verbrennungsmotoren findet man manchmal im Urlaub über 50 Kilometer keine Tankstelle. Wer will heute aber auch mit einem alten Auto an eine nichtgeeichte Tankstelle fahren, dort in stinkenden Toiletten stehen und mit dreckigen Fingern nach Öl schauen? Ein- und ausstecken an oder vom Stromanschluss dauert zusammen nicht mal eine halbe Minute. Diesen Schnitt kann selbst eine sehr weite Urlaubsfahrt nicht mehr kaputt machen.

Und was müssen wir bei Stromern wechseln: Wasserstand für die Scheibenwaschanlage, die Profiltiefe und die Scheibenwischer. Sonst nichts mehr.

Wieviel Wolfram-, oder uranangereicherte Stahlspitzmunition und Hohlladungen, wie viele Hellfiregeschosse wurden durch Ölkriege für deinem Kleinwagen verbraucht?

Ein Tesla Model S verbraucht ca. 22 kWh auf 100 Kilometern, dies entspricht ca. 2,2 Litern Benzin oder ca. 2 Litern Diesel. Mit dieser Energiekann man kaum einen Mopedmotor antreiben. Bei rasanter Fahrt werden umgerechnet ca. 5 Liter verbraucht – bei 700 PS und einem Leergewicht von 2.2 Tonnen. Also einem Auto in der Größenordnung eines Audi A8 und Beschleunigungen besser als die meisten Ferrari und Porsche.

60 % der Lithiumproduktion wird heutzutage in der Glastechnik, Keramiktechnik etc. verwendet. Der reine Anteil für die Nutzung von Elektromobilakkumulatoren beläuft sich auf 14% auf E Autos, 1% auf E Bikes.

Wenn in Deutschland z.B. 46 Millionen vorhandene PKW mit einem Durchschnittsverbrauch von 17 kWh/100 Kilometern jährlich jeweils die durchschnittlichen 13.000 Kilometer fahren, benötigen wir in etwa 100 TWh mehr elektrische Energie als heute. Dies entspricht einem Zusatz in der Höhe von 15%. Dafür jedoch wird keinerlei Erdöl mit allen Randfaktoren verbraucht. E -Mobile sind automatisch technologiebedingt um den Faktor 3 bis 4 energieeffizienter als jeder Verbrenner. Was ist also so schwer an dieser Logik? Es kann nur ein Tun für die Öllobby sein. Andere Gründe kann es ja nicht geben. In Deutschland wird jährlich ein Überschuss von 50 TW produziert. Dies entspricht einem Drittel der benötigten Gesamtmenge für den kompletten Umstieg. Bei einem Verbrauch von nur 1/5 bis 1/8 ergeben sich sogar Überschüsse. Ein synchronisierter Elektromotor hat Wirkungsgrade in Höhe von 87% – 99%. Verbrenner lediglich 25%.

Ein NISSAN Leaf benötigt ca 17kWh je 100 Kilometer. Ein vergleichbarer Verbrenner verbraucht 50 – 60. Zudem rekuperiert der E Motor und speist Energie retour. 2/3 der Gesamtenergie eines Verbrennungsmotors wird in unnötige Wärme umgewandelt.

Die benötigte Energie um konstant eine Strecke von 100 Kilometern in einer Stunde zurückzulegen ist Kraft x Weg x Wirkungsgrad. Die Kraft berechnet sich aus Anströmfläche x Geschwindigkeit 2/2 x Luftdichte – Weg ist 100 Kilometer. Bei einer Anströmfläche von etwa 2,27 m2 und einem CW Wert von 0,28 und einer Luftdichte von 1,29 kg/m3 ergibt dies in etwa eine Kraft von 385 x 0,28 x 1,29 x 2,27 = 315 Newton. Dies ist exakt der Wert der Energie von 31500000 Newtonmeter (Joule) = Nissan Leaf.

Mit 1 kWh = 3600000 ist die benötigte Energie durch den Luftwiderstand etwa 8,75 kWh plus Widerstände durch Reifen und Lager. Diese können mit etwa 4 – 5 kWh angegeben werden. Insgesamt kommt der Nisan Leaf so auf 14 kWh.

Wird nun als Antrieb ein E Motor mit einem Wirkungsgrad von 90% und einem Ladeverlust von 5% gewählt, beträgt der effektive Energieverbrauch ab Steckdose 14 x (1/0,885) = 16 kWh.

Ein Ottomotor mit 14 x (1/0,25) = 56 kWh und einem Benzinverbrauch von 5,6 Litern.

Ein Audi A 6 verbraucht ca. 18kWh/ 100 Km nur um Benzin zu erhitzen – mit dieser Energie fährt ein E Mobil bereist 100 Kilometer.

Durch das Abschalten der Erdölraffinerien würde mehr Energie frei als notwendig wird für die stattdessen fahrenden Elektroautos. Jeder Liter Benzin verbraucht 3.000 Watt an Strom in der Herstellung.

Würden alle 45 Millionen PKW über Nacht zu Stromern, betrüge der Strombedarf dafür ca. 13 % des gesamten Strombedarfes. (Quelle: Kurt Sigl, Bundesverband E Mobilität).

Heute fällt mir sehr stark auf, dass bei Verbrennern scheinbar Geld keine Rolle spielt, aber bei E-Autos plötzlich schon.

Hier in Wien sehe ich etliche teure Autos auf der Straße. BMWs, Mercedes, Audis etc. Da zahlen Leute Tausende von Euros für “Sportauspuffe“ und “Aerodynamikpakete“. Porsche Cayenne vor Kindergärten – gefahren als Zweitwagen für die Ehefrau.
Bei E-Autos werden sie aber zu Pfennigfuchsern und drehen jeden Euro zwei Mal herum und beklagen sich. “Dieses ist zu teuer“, “jenes ist zu teuer“, “Strom ist viel zu teuer“, etc.

Selbst bei einer Versorgung von Elektromobilen durch reine Ölkraftwerke wären diese effizienter und umweltfreundlicher als derzeitige Verbrenner.

Teslas fahren mittlerweile locker und ohne große Verluste 525.000 Kilometer.

Umweltverträglichkeit:

Nach dem ganzen Leben in einem Tesla werden die Akkumulatoren als Hausbatterie eingesetzt werden, zum Beispiel als Tesla PowerWall. Ansonsten gilt wie immer: recyclen.

Der Strommix soll die gleichen hohen CO2  Emissionen haben wie ein Diesel? Nein: der CO2 Ausstoß eines durchschnittlichen Diesels laut DEKRA beläuft sich auf ca. 180 g/ km (ohne die Produktion des Treibstoffes!) – dies entspricht 18 Kg auf 100 Kilometern. Deutscher Strommix laut Umweltbundesamt 2016: 530 g / Kwh. Selbst bei einem Verbrauch von 20 kwh/ 100 Kilometern bedeutet dies nur 10,5 Kg CO2 – dies stell allerdings bereits einen hohen Verbrauch dar.

Seltene Erden

Elektromotoren werden nicht aus seltener Erde, sondern großteils aus recyceltem Material. Seltene Erden kommen im Regelfall in Platinen für Steuergeräte, Computern und anderen entsprechenden Bauteilen vor. In den derzeitigen Automobilen sind die meisten Komponenten verarbeitet.

Permanent Magnet Motoren benötigen Neodym, eine bekanntere „seltene Erde“. Neodym hat die stärkste magnetische Kraft aller Elemente. Typische Katalysatoren aus Platin, Palladium und Rhodium sind aus viel selteneren Edelmetallen. Blei ist zum Beispiel auch seltener als Neodym.

Lithium kommt dreimal häufiger vor als Blei. In einer normalen derzeitigen Autobatterie sind meist 8 – 12 Kilogramm davon enthalten. Für einen großen 100kWh Akku (entspricht einer Reichweite von derzeit 550 Kilometern real) benötigt man lediglich 5 Kilogramm Lithium.

Wir könnten also umgerechnet in etwa sechs Mal so viele Elektroautos fahren als jemals Verbrenner weltweit fahren – und in der Vergangenheit fuhren.

In Traktionsbatterien (Akkumulatoren) befinden sich keinerlei „Seltene Erden“. Lithium ist keine seltene Erde. Es ist ein Leichtmetall (das leichteste überhaupt) und steht im Periodensystem ganz links unter dem Wasserstoff.

Auf der Erde sind ca. 30 Mio. Tonnen reines Lithium vorhanden. Pro kwH werden zwischen 80 und 130 Gramm Lithium benötigt.

In den Batterien wird aus Lithiumcarbonat gewonnenes Lithium verwendet. Allein in Bolivien sowie in Chile existieren heute davon umgerechnet 16 Millionen Tonnen. So selten scheint es demnach nicht zu sein.

Bolivien plant eine Produktion von 30.000 Tonnen pro Jahr. Das würde allein für 3.000.000 Elektroautos mit einem 100kwH Akku reichen Wie lange können wir also elektrisch fahren?

Der zu Tesla gewechselte Jeff Dahn- eine ausgewiesene Batterie – Koryphäe – hat Schwachstellen bei der derzeitigen Technologie ausgemacht. Somit können zukünftig nach 1.200 Ladezyklen die nahezu kompletten 100% Leistung gewährt bleiben. Die jetzigen Batterien von Tesla haben nach etwa 320.000 Kilometern noch ca. 90% der ursprünglichen Kapazität. Im Hochspannungsbetrieb können nun mit der neuen Erkenntnis gewiss 480.000 oder somit ein gesamtes Autoleben garantiert werden.

Wie viele Kilometer können wir also zukünftig elektrisch fahren?

Hambach in Deutschland baut monatlich ca. 40 Millionen Tonnen (!) Braunkohle ab. Mit 10 Kg Braunkohle können wir aber nicht 15 Jahre oder umgerechnet 1,4 Millionen Kilometer Autofahren. Zudem ist Braunkohle nicht recyclebar. Dass der Rohstoff Erdöl begrenzt ist, erwähnt kaum ein Benzin- oder Dieselfahrer.

Forscher aus Sydney, Australien, haben mittlerweile wiederaufladbare Zink- Luft Batterien entwickelt. Damit wäre eine sehr preiswerte Alternative zu den bekannten Lithium- Ionen Speichern nutzbar. Zink ist in viel größerer Menge als Lithium vorhanden und kann demnach auch besser und rascher abgebaut werden. Theoretisch sollen so Speicher von bis zum 5- fachen Volumen als bis heute bekannt vorstell- und umsetzbar werden. Dass sie zudem noch umweltfreundlicher und sicher als die Lithium Variante sind, ist ebenso ein wesentliches Argument. In Hörgeräten und Kameras kommen diese Akkumulatoren bereits zum Einsatz. Aufgrund der fehlenden Elektrokatalysatoren allerdings konnten diese bis dato leider nicht wieder aufgeladen werden. Hier entwickelten die australischen Forscher eine dreistufige Methode zum Erzeugen von bifunktionellen Sauerstoff- Elektrokatalysatoren. Somit können wiederaufladbare Zink- Luft Batterien hergestellt werden.

Strom kommt heute und auch morgen aus der Steckdose.

Wahrscheinlich kommt er auch induktiv zu uns, wie bereits bei einigen Smartphones. Wir werden alle nicht plötzlich vor einem Stromunterversorgung stehen, weil nicht alle sofort und gleich umsteigen wollen oder können. Zusätzliche Energiequellen werden benötigt. Und das ist ohne Probleme machbar ohne Atomstrom, ohne Braunkohle oder anderen aussterbenden Energieträgern. Wir werden und müssen auf regenerative Energiequellen bauen und diese auch sinnvoll erschließen. Die Ladesysteme müssen intelligent werden. Schauen wir und heute an, ob ein jeder von uns jeden Tag zur Tankstelle fährt. Nein, auch manch halbvoller Tank ist vorhanden. Warum sollte dies bei den Stromern anders werden? Ladezyklen werden sich den Fahrern, deren Fahrweisen und der Netzauslastung anpassen. So können wir zukünftig ganz individuell den idealen Akkustand zum bestmöglichen Zeitraum ermitteln. Dies wird nicht gleich morgen funktionieren, aber in 10 Jahren. Bis dahin werden auch technologische Fortschritte kleinere Akkumulatoren mit geringerem Gewicht und vielfacher Akkukapazität am Markt sein.

Reichweite

Jeder fährt heute schon tagtäglich 1.000 Kilometer. Und genau wie unsere Laptops werden Elektroautos niemals im Winterbetrieb getestet. Diese Aussagen lese ich immer wieder. Und sie verstören mich ungemein.

Nein, alle Module werden selbstverständlich unter etwaigen klimatisch extremen Bedingungen getestet. Solange wir aber Menschen mit Ansichten, dass ein Nichtimpfen unserer Kinder gesünder als das Gegenteil ist, sind sämtliche Bemühungen zur Überzeugung im Diskurs noch nicht sinnergreifend.

Unglaubige Blicke entstehen immer dann, wenn die Verbrennerfraktion erfährt, dass ein Elektromobilbesitzer mehrmals im Jahr kostenlos einen Verbrenner für die Urlaubsfahrten erhält.

Akku Kapazitäten:

Elektromobilfahrer berichten aus dem Gebrauchsalltag von Akkukapazitätenverlusten in Höhe von 3- 8 % – nach gefahrenen 100.000 Kilometern. Allerdings werden diese Probleme in sehr naher Zukunft Geschichte sein. Dis ist so sicher, wie der seit Jahrzehnten verbesserte Spritverbrauch der Verbrennerautos. In 10 Jahren wird man über unsere heutigen Akkus lachen.

Ökobilanz

Akkus von Elektromobilen sind schlimmer als 8 Jahre Co2 und Kettenrauchen. In Facebook wurde schon mancher Unsinn einfach ungelesen gepostet oder weiterverlinkt. Seitens der Raumhelferin bis hin zur Frau Doktor und ehemaligen Ministerin.

Bitte vergleicht nicht einen Golf mit einem Elektromobil. Diese beiden Mobilantriebe haben miteinander rein technisch fast gar nichts mehr miteinander zu tun.

Auch ein Warten auf bekannte deutsche Hersteller macht ebenso wenig Sinn. Die Elektromobilität und die Transformation dorthin geschieht heute, jetzt. Und nicht in den Jahren 2011 oder später, wie es deutsche Hersteller mit tollen Prototypen dazu anteasern.

Die Elektromobilität ist die Zukunft. Verbrenner werden, von einigen Nischenanwendungen abgesehen, aussterben. Die Zukunft ist der elektrisch getriebene, autonome Verkehr, in Ballungsgebieten mit Sharingkonzepten. Und wir werden in den nächsten zehn Jahren eine Schrittweise Entwicklung dorthin erleben. Diese Entwicklung wird uns vor Herausforderungen stellen, welche die Technik lösen wird. Asien wird das schneller als wir alle denken, zuerst schaffen.

Hier in Europa leben Lobbyisten mit einem Image des Festsitzens. Forumexperten für Dieselfahrzeuge und Mineralölvertreter haben ihren Eid geschworen. Diesen werden jene aber sehr bald brechen müssen. Als aussterbende Spezies wird auch die heute begeisterte und „ich werde niemals ein E- Mobil fahren“ aussagende Frau Doktorin sehr bald eines Besseren belehrt werden.

Auch wenn derzeit viele Zweifler immer und immer wieder die Elektromobilität in Frage stellen: Das ist die Zukunft und sogar schon die Gegenwart.

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