Diesel-Fahrverbote kommen!

Endlich!

In #Leipzig wurde heute der Weg für Diesel-Fahrverbote freigemacht. Die Städte können nun geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Stickoxid-Belastung in Innenstädten zu reduzieren. Die beiden Grafiken verdeutlichen, warum im ersten Schritt Diesel-PkW mit Fahrverboten belegt werden müssen: Diesel-PkW sind mit Abstand der größte Verursacher von gesundheitsgefährdenden Stickoxiden in den Innenstädten. Kurzfristig ist es nur so möglich, die Atemluft in Innenstädten zu verbessern und die verpflichtenden Luft-Reinhalte-Pläne einzuhalten.

Es ist verständlich, dass Diesel-Fahrverbote stark polarisieren. Von Zeit zu Zeit muss in jeder Gesellschaft das Recht auf körperliche Unversehrtheit eingeklagt und gerichtlich durchgesetzt werden. Unser #Dank richtet sich an die Aktivisten und Mitarbeiter der Deutsche Umwelthilfe.

Das Asbestverbot als Dämmstoff in Gebäuden oder das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Gaststätten waren ebenfalls stark umstritten. Heute wünscht sich wohl kaum jemand in diese Zeit zurück.

Bereits Mitte der 2020er werden wir alle gemeinsam über die Aufregung um #Dieselfahrverbote schmunzeln. Bis auf wenige Ausnahmen wird niemand mehr freiwillig fossil fahren wollen. Der öffentliche und der Individualverkehr wird elektrisch sein – einfach weil es komfortabler, gesünder und vor allem günstiger ist. Je nach individuellem Mobilitäts-Bedarf und Gesinnung, sind die Alternativen bereits heute für mehr und mehr Menschen valide.

In den Ballungsräumen deutscher Städte können nun Fahrverbote für Fahrzeuge mit Dieselmotoren ausgesprochen werden. Vor allem München, Stuttgart und Köln werden davon betroffen sein. Das Recht auf eine unversehrte Gesundheit der Anrainer steht nun sogar in der Autofahrernation Nr. 1 Europas vor wirtschaftlichen Interessen der Konzerne aber auch der Bevölkerung.

Besonders betroffen sind natürlich Pendler die im guten Glauben Fahrzeuge mit Dieselmotoren gekauft haben. Peter Heinz Trykar, Inhaber von tryfotografie dazu:

Der Staat sollte daher von den Herstellern nun dementsprechende Hardware-Nachrüstungen fordern, da nahezu alle Euro-5 Fahrzeuge mit einer SCR-Nachrüstungen eine beträchtliche Verminderung der Stickoxid-Werte um 70% erreichen.

Die Kosten liegen zwischen 1400 Euro bis 3300 Euro inklusive Einbau. Wenn das von den Herstellern groß ausgerollt wird und im Zuge des Jahresservice gemacht wird, wären die Kosten sogar geringer.

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