Corona Schutz – Masken sind derzeit in aller Munde

Corona Schutz – Masken sind derzeit in aller Munde

31. März 2020 2 Von emotiondotlive

Update 15.April.2020:

Was auch sehr lässig an diesem #faceshield-Projekt ist, dass das Tam um Markus jenen Firmen, welche € 30,– und noch viel mehr für ähnliche Gesichtsschilder verlangen, ein bißchen in die Suppe spucken kann. Das Team liefert auch viel schneller als internationel Konzerne. Und dies, obwohl die gesamt Aktion nur durch freiwillige Spenden finanziert wird.

Das Team von https://e3.at/ macht sich nicht nur Gedanken, wie es möglichst viele Spenden für ein karitatives Projekt durch die 3D-gedruckten Gesichtsschilder (#faceshileds) erreichen kann, sondern auch darüber, wie möglichst ressourcenschonend produzieren werden kann.

3D-Drucker verbrauchen relativ viel Strom. Sie laufen nonstop rund um die Uhr laufen und gehören zu den größeren Arten von 3D Druckern.

Fast alle im Team setzen aber schon lange auf Ökostrombetreiber, die ausschließlich erneuerbare Energie liefern. Strom hat natürlich kein Mascherl, dennoch kann man damit Erneuerbare Energien entscheidend mitfördern! Ein Stromwechsel dauert ca. 30 Minuten, ist völlig risikolos und spart hunderte Euro im Jahr (hier einfach möglich: https://www.e-control.at/)!

Der Transport der Faceshields zur Post in Melk erfolgt bis jetzt ausschließlich mit dem vollelektrischen Hyundai IONIQ, der untertags bei diesem herrlichen Wetter zu 100% von der Sonne aufgeladen wird. MArkus und sein Team denken bereits weiter und hat in Zukunft noch ein weiteres Ass im Ärmel.

Zum Material PLA:
Die meisten Menschen verbinden mit 3D-Druck den Druck von Plastik-Teilen. Die ersten 3 Buchstaben sind zwar gleich, jedoch ist PLA alles andere als umweltschädigendes Plastik!
PLA ist zwar auch ein künstlich hergestelltes Material (auf einer Rolle), das aber aus regenerativen Quellen gewonnen wird, wie beispielsweise Maisstärke oder Zucker/Milchsäure (https://www.kunststoffe.de/…/ar…/polylactid-pla-2822577.html).
Das macht PLA zu einem biokompatiblen Rohstoff, der sogar langzeit-kompostierbar ist. In die Bio-Tonne darf das Material zwar nicht (weil es zu langsam verrottet).

Theoretisch darf der Reste der Druckversuche, Tests, Geschwindigkeitsoptimierungen und Fehldrucke aber theoretisch im Garten eingraben werden, ohne die Umwelt zu belasten.
Macht Markus selbstredend nicht, weil auch das eine Verschwendung wertvoller Ressourcen wäre. Das gesamte Team hebt das gesamte Restmaterial auf und wird es nach Abschluss der Aktion einem PLA-Recycler kostenlos zur Verfügung stellen!

Unterstütze auch du mit deiner Spende !

Alle Details wie immer auf https://e3.at/

UPDATE 07.April 2020:

Aktuell hat Markus mit seinem gesamten zwanzigköpfigen Team und 30 3 D Druckern bereits über 1.300 vorliegende Bestellungen. So sind derzeit tagtäglich bis zu 90 Maskenproduktionen möglich.

Ausgeliefert wurden schon 900 Schutzmasken – da sagen wir: HOCHACHTUNG & DANKE!

Überall auf der Welt setzen sich Menschen dafür ein, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen. Ergreife auch du Maßnahmen, indem du zu anderen Abstand hältst und dich selbst isolierst.

Im Allgemeinen Krankenhaus in Wien sowie im Notarzteinsatz in Melk werden die Schutzmasken bereits erfolgreich eingesetzt.

AKH WIen


Während dieser ganzen Zeit ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig und die Gemeinschaft unterstützen. Aus diesem Grund stellen wir hier eine ganz besonders herausragende Idee vor, um uns alle beim #StopTheSpread zu unterstützen.

Notarzt Daniel Grassmann aus Melk

Bereits vor der Ankündigung der Bundesregierung, dass ab kommenden Mittwoch und generell zukünftig bis auf Widerruf Gesichtsmasken beim Einkauf getragen werden müssen, hat sich ein Niederösterreicher Unternehmer seine eigenen Gedanken über einen weitergehenden Schutz vor Corona Infektionen im Besonderen und Ansteckungen generell gemacht.

Markus Haselböck, Geschäftsführer eines renommierten Webhosterunternehmens versendet selbstproduzierte Gesichtsmasken innerhalb ganz Österreichs. Sein Projekt wird unter seiner Website immer wieder aktualisiert.

Zur Qualität wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese natürlich nicht mit professionellen Gesichtsmasken mithalten können. Dafür werden die Masken jedoch sofort hergestellt, um sie auch alsbald nutzen zu können.

Der Tragekomfort ist noch nicht perfektioniert. Jedoch kann jeweils mit einem Stück Schaumstoff oder etwas Filz bzw. Moosgummi Abhilfe geschaffen werden.

Alle Bauteile müssen nach Lieferung vor Ort nach einer sehr kurzen Anleitung zusammengebaut werden. Daduch ermöglicht Markus zusäzlich zu seiner Aktion die Selbstherstellung für uns alle. Tausend Dank dafür!.

Die Maskenteile sind gut entgratet, die gelochte Folie sowie das ca. 25 cm lange Knopflochband ist beigelegt. Wünschenswert ist hier noch ein Partner aus dem Schneidereibereich für die Knopflochbänder.

Als Sponsoren für die dazu benötigten Overheadfolien als auch Gummilochbänder fungieren derzeit die Firmen

Alle Masken werden neben der eigentlichen hauptberuflichen Tätigkeit gefertigt. Dafür bereits jetzt ein sehr großes Danke dafür!

Markus wird unterstützt von einigen Freunden, freut sich aber über weitere Unterstützer im Sponsorenbereich sowie in der eigentlichen Umsetzung.

Das Team nimmt aktuell noch gerne Anfragen entgegen, erfreut sich aber sehr über Anfragen aus dem NGO Bereich sowie Menschen in Not. Natürlich werden die Masken ebeno für Risikopatienten versendet.

Wer also Bedarf an dieser tollen Maske haben sollte, sendet bitte die gewünschte Anzahl, den Zweck (Beruf oder Organisation) sowie den Ort dazu.

Die eingenommenen Spenden werden weitergespendet. Aufgrund der derzeitigen Auftragslage sowie dem knappen Zeitmanagement ist dazu noch keine weitere Überlegung getätigt. Alsbald Markus eine adäquate zu unterstützende Non Profit Organisation gefunden hat, wird diese auch alsbald veröffentlicht.

Vorlage zum 3 D Druck

In den Downloads dieses Modells ist auch eine .stl-Datei dabei, mit dem gleich 11 bis max. 33  Stück übereinander gedruckt werden können.

Pro Maske ist mit ca. einer Stunde Druckzeit zu rechnen.

Nach dem Druck kann man die Masken mit etwas Geschick und ein bissl Übung recht flott nur mit einer Schere trennen!

Als Schild nutzt Markus eine Overheadfolie mit zumindest 0,1mm Stärke.

Druckvorlage unbedingt mit 100% (also nicht wie standardmäßig etwas verkleinert) ausdrucken. Dann wird die Folie an der langen A4- oder an der kurzen A3-Seite zweimal mit 2 Löchern gelocht und an den Ecken abgerundet. Als Band sind Knopfloch-Gummibänder bestens geeignet.

Gegen eine kleine Spende in Höhe von € 2,– je Maske nimmt Markus weitere Aufträge dazu entgegen. Weiters suchen wir Sponsoren für Folien, Knopfbänder sowie Druckermaterial.

PayPal-Spenden werden sehr gerne angenommen unter:

https://paypal.me/boeselhack

VIDEO dazu

Alle Fotocredits von Markus Haselböck

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