Heute stellt sich TESLA LISA vor

Ich bin Lisa oder auch TeslaLisa genannt. Komme aus der Nähe von Hamburg und fahre seit März 2018 vollelektrisch.

Mein Flitzer, ein Tesla Model S 100 D, hört auf den Namen Rotkäppchen und drei Mal dürft ihr nun raten, welche Farbe sie hat. 🙂

Aber wie kam es überhaupt dazu, dass ich mir einen Tesla gekauft habe?

Dafür muss ich ein Stück ausholen. Es fing damit an, dass ich meinem Lieblingspodcast hörte und zwei der Podcaster sich EV´s zulegten. Die Beiden brachten mir das Thema Elektromobilität näher und ich war ganz begeistert. Wie toll muss es sein, nicht mehr auf die Spritpreise achten zu müssen. Also war klar, dass mein nächstes Auto definitiv elektrisch sein sollte.

Schnell informierte ich mich über alles auf dem Markt. Bis dahin war ich noch eine begeisterte Opel Fahrerin. Bis jedoch der Ampera-e auf die Straße kommen sollte, dauert es mir einfach zu lange. Die Autos der beiden Podcaster (e Golf und Hyundai Ionic) schieden für mich auch aus, da mir aus den ersten Erfahrungen der beiden ganz anders wurde. „Geringe Reichweite“, Ladeprobleme und kleine Kinderkrankheiten. Das erste Mal tauchte Tesla auf meinem Radar auf. Mich begeisterte nicht nur das Design sondern vorallem das gut ausgebaute Ladenetz (SuperCharger, DestinationCharger). Mal auf der Website gesurft und mir das Model 3 angeschaut…hmm dauert auch noch zu lange. Model S, hui teuer und Model X war mir einfach zu groß. Also Pläne erst mal wieder auf Eis gelegt.

Doch ich ging fast jeden Tag am Tesla Store vorbei. Irgendwas traute ich mich doch mal rein.

Ich dachte „Na ja die schicken Dich bestimmt wieder rückwärts raus.“ Die typischen Frauenklischees kamen mir in den Kopf.

Jedoch wurde ich sehr schnell eines Besseren belehrt. Der freundliche Verkäufer begrüßte mich und meinte „Na, wie kann ich Dir helfen“. Das „Du“ gefiel mir, da ich ja doch noch nicht sooo alt bin. Nachdem die Größenfrage geklärt war, saß ich schneller im Model S als ich es aussprechen konnte.

Die ersten Funktionen und ein paar Spielereien später saßen wir dann im Separee und konfigurierten tatsächlich mein Model S. Kleinster Akku (damals noch 75kw) und bloß kein Schnick-Schnack. 🙂 Wobei wir bei der Konfiguration von meinem letzten Auto ausgingen und da gehörte das Winterpaket mit Lenkradheizung leider dazu, weil ich es einfach gewohnt war. Nach ca. 1,5 Stunden verließ ich etwas geschockt über den Preis meines Traumwagens dann doch den Store und sagte am Abend zu meinem Mann „No way“. Das können wir uns nicht leisten. Na ja aber es war ja trotzdem noch die Probefahrt offen. Ich dachte noch…ich kann ja immer noch „nein“ sagen. Wie naiv das doch gedacht war, wurde mir erst danach bewusst. Denn lasst euch gesagt sein, wenn man einmal in einem Tesla sitzt will man nichts anderes mehr fahren.

Bei der Probefahrt war ich so aufgeregt wieder bei meiner Führerscheinprüfung.

Nachdem wir aus dem engen Parkhaus ohne Kratzer raus gekommen sind ging es los. Ich war so begeistert von der Beschleunigung, einfach unglaublich.

Nach der Probefahrt gingen wir wieder in den Store und schauten uns noch mal die Konfiguration meines Model S an. Ich strich die Winterreifen, das Glasschiebedach und das Winterpaket. Die Finanzierung war für mich dann erschwinglich. Jedoch kam dann mein erster Berater und meinte, wie wäre es denn mit einem Vorführwagen. Nachdem ich nach wie vor auf die Farbe rot bestand, war es gar nicht so leicht ein Model zu finden. Doch nach kurzer Suche tauchte dann doch noch ein Model S auf, sogar mit 100kw Akku und Premium Ausstattung. Nur auf das Winterpaket musste ich verzichten. Da man das Fahrzeug aber vorheizen kann, war mir das egal. Zumal die Finanzierung mit 0,49% so günstig war, das ich einfach zuschlagen musste. Und nur zwei Wochen später war es dann so weit und ich konnte mein Rotkäppchen in Empfang nehmen.

Gut ein Jahr nachdem ich elektrisch unterwegs war, kam mir der Gedanke meine Erfahrungen weitergeben zu wollen. Kannte ich es doch oft von Ladestopps bei denen ich abgesprochen und mit Fragen gelöchert wurde. Sehr oft kamen auch Frauen auf mich zu und fragten ganz offen und ohne sich für die Fragen zu „schämen“.

Und da dachte ich „Mache ich doch einen YouTube Kanal aus der Sicht einer Frau.“ Bei mir stehen Tipps und Informationen im Vordergrund (Tipps für die Bedienung des Tesla, Ladesäulenchecks und was ich alles mit meinem Rotkäppchen so erlebe). Ich legte mir eine Website an, erstellte mir ein YouTube Kanal und im Mai 2019 war es dann so weit. Mein erstes Video ging online und mit jedem Video machte es mir mehr und mehr Spaß meine Erfahrungen und Tipps weitergeben zu können. Ich möchte noch mehr Frauen von der Elektromobilität begeistern und sie einladen mit mir zusammen in diese neue Welt einzutauchen.



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