Hyundai IONIQ Elektro Facelift MY20

Hyundai IONIQ Elektro Facelift MY20

3. September 2019 0 Von emotiondotlive

Der IONIQ Elektro startet nach einem Facelift umfassend modernisiert. Hyundai optimiert dafür gezielt den Nutzwert, den Komfort, die Konnektivität und das Design des Fünftürers. Gleichzeitig behält der IONIQ Elektro seine bekannten Stärken bei: Emissionsfreies Fahren dank effizienter Antriebstechnik, niedrige Betriebskosten, großzügiges Raumangebot und hohe aktive Sicherheit durch modernste Assistenzsysteme kennzeichnen die Elektro-Limousine seit ihrem Marktdebüt im Jahr 2016.

Im Mittelpunkt des überarbeiteten Modells steht der aufgewertete Antrieb. Der IONIQ Elektro geht zukünftig mit einer vergrößerten Batterie mit 38,3 kWh Kapazität an den Start. Dadurch steigt die Reichweite mit einer Batterieladung auf 311 Kilometer nach WLTP-Norm. Gleichzeitig erhöhte Hyundai die Leistung des Elektroaggregats von 88 kW/120 PS auf 100 kW/136 PS.

Auch äußerlich präsentiert sich der neue IONIQ Elektro dezent, aber deutlich modernisiert. Die hocheffiziente Elektro-Limousine erhält eine überarbeitete Frontpartie, charakterisiert durch die neue Gestaltung der Frontscheinwerfer mit Voll-LED-Scheinwerfer und der geschlossenen Frontblende, sowie neu gestaltete 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Hyundai hat auch den Innenraum deutlich aufgewertet, als dessen markantestes Merkmal das neue Touchscreen-Display in der Mittelkonsole jetzt buchstäblich herausragt. Der Bildschirm der serienmäßigen Audioanlage misst in der Diagonale 8 Zoll, beim Navigationssystem erreicht der Monitor eine Größe von 10,25 Zoll.

Deutlich verbessert: IONIQ Elektro mit mehr Leistung und Reichweite

Beibehalten wurden dagegen die für den IONIQ Elektro typischen Stärken: Die fünftürige Fließhecklimousine wurde konsequent für drei unterschiedliche alternative Antriebssysteme konzipiert. Die Modelle der Baureihe fahren als Hybrid-, Plug-In- und reine Elektro-Variante vor. Alle Varianten des 4,47 Meter langen Fronttrieblers basieren auf derselben Plattform. Hinsichtlich Flexibilität, Platzangebot und Benutzerfreundlichkeit mussten die Ingenieure von Hyundai keine Kompromisse eingehen. Die Antriebselemente finden im Motorraum oder unter der Fahrgastzelle Platz, ohne das Raumangebot für Insassen und Gepäck im Vergleich zu herkömmlich angetriebenen Kompaktwagen einzuschränken.

Wer ganz ohne Abgase unterwegs sein möchte, findet im neuen IONIQ Elektro mehr denn je das richtige Fahrzeug. Rein elektrisch betrieben, beträgt die Reichweite pro Akkuladung jetzt bis zu 311 Kilometer. Für den deutlich gewachsenen Aktionsradius sorgen die vergrößerten Akkus, deren Speicherkapazität von 28 kWh auf 38,3 kWh zulegt. Die Leistung des On-Board-Chargers steigerte Hyundai von 6,6 auf 7,2 kW.

Das Batterieupdate geht einher mit einer Leistungssteigerung um mehr als 13 Prozent auf 100 kW/136 PS. Ein maximales Drehmoment von 295 Nm – das systembedingt schon aus dem Stand heraus zur Verfügung steht – unterstreicht die faszinierende Charakteristik des Elektromotors. Der Vortrieb endet bei 165 km/h.

Der IONIQ Elektro kombiniert diesen dynamischen Vorwärtsdrang mit einer ausgesprochen effizienten Energieausbeute. Denn mit lediglich 13,8 kWh Stromverbrauch pro 100 Kilometer – ermittelt nach WLTP-Norm – erweist sich die E-Variante der Kompaktlimousine als äußerst genügsam im Umgang mit den Energievorräten.

Schnell geladen: CCS-Technik für Ladezeiten unter einer Stunde ab Werk an Bord

Den Antrieb übernimmt ein Permanentmagnet-Synchronelektromotor, dessen Leistung über ein einstufiges Reduktionsgetriebe auf die Vorderräder übertragen wird. Energie liefern die platzsparend im Unterboden positionierten Lithium-Ionen-Polymer-Akkumulatoren, die über einen serienmäßigen Batterieheizer zügig auf Betriebstemperatur gebracht werden. Ihre Stärken sind eine kompakte Bauweise, ein nur gering ausgeprägter Memory-Effekt und schnelle Ladezeiten. So dauert es weniger als eine Stunde, um die Stromspeicher an einer Schnellladestation, wie sie sich beispielsweise entlang der Autobahnen finden, per CCS-Kabel wieder zu 80 Prozent aufzuladen. Die dafür notwendige Schnelladetechnik ist beim IONIQ Elektro serienmäßig an Bord. Damit ist der Stopp an der Stromtankstelle kinderleicht: Egal, welche Quelle zur Verfügung steht, der IONIQ Elektro stellt sich automatisch auf alle Energielieferanten ein.

Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer für die heimische Garage geeigneten Wallbox mit 4,6 kW Ladestrom beläuft sich auf rund acht Stunden.

Der Hyundai IONIQ Elektro bietet auch weiterhin Rekuperation per Lenkradwippen. Mit ihr kann der Fahrer den Wagen anhalten, ohne das Bremspedal zu nutzen, indem er einfach die linke Wippe am Lenkrad festhält. Das innovative System zur Energiegewinnung steuert darüber hinaus die regenerative Bremsstufe abhängig von der Straßenneigung und der Fahrsituation des vorausfahrenden Autos beim Ausrollen. Weitere Einstellungen ermöglichen die vier Fahrmodi Eco, Komfort und Sport sowie Eco+. In diesem Modus kann der Fahrer den Energieverbrauch nochmals reduzieren und dadurch die Reichweite zusätzlich verlängern.

Klug gelöst: Wärmepumpe sorgt für effiziente Nutzung der Klimaautomatik

Seine hohe Effizienz verdankt der IONIQ Elektro darüber hinaus auch einer Wärmepumpe. Die vor allem aus Gebäuden bekannte Technik unterstützt den PTC-Heizer, der die Batterien auf Betriebstemperatur bringt, und ermöglicht erhebliche Energieeinsparungen beim Heizen des Innenraums. Denn anders als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, bei denen vor allem die Abwärme des Triebwerks genutzt wird, steht diese Quelle bei Elektromodellen nicht zur Verfügung. Stattdessen zapft der Wärmetauscher die Wärme der Außenluft und der Antriebskomponenten an. Dabei macht er sich die physikalischen Eigenschaften des Klimaanlagen-Kühlmittels zunutze: Werden Druck und Temperatur gezielt geändert, kann das Mittel verdampfen oder kondensieren und so Wärme absorbieren oder aufnehmen.

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