Volkswagen investiert in Klimaschutzprojekte

22. September 2019 0 Von emotiondotlive

zur Kompensation unvermeidbarer CO2-Emissionen

Der Volkswagen Konzern beginnt mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten: Dabei konzentriert er sich zunächst auf aktiven Waldschutz und Wiederaufforstung, insbesondere in den Tropen. Die Projekte sind nach den höchsten internationalen Standards „Verified Carbon Standard” (VCS) sowie „Climate Community and Biodiversity Standard” (CCB) oder „Gold Standard” zertifiziert.

Mit dem ersten Projekt, dem „Katingan Mataya Forest Protection Project” auf der indonesischen Insel Borneo, kompensiert das Unternehmen die derzeit noch unvermeidbaren CO2-Emissionen aus der Lieferkette, der Herstellung und der Auslieferung des neuen Volkswagen Elektrofahrzeugs ID.31) sowie weitere Emissionen aus anderen Bereichen.

„Die Dekarbonisierungsstrategie des Volkswagen Konzerns konzentriert sich vor allem auf die Vermeidung und Reduzierung von CO2-Emissionen, beispielsweise durch Energieeffizienz und Umstellung auf erneuerbare Energien,” sagt Ralf Pfitzner, Leiter Nachhaltigkeit im Volkswagen Konzern. „Wo das noch nicht gelingt, wollen wir in Waldschutzprojekte investieren, die lokale Gemeinden langfristig unterstützen, die biologische Vielfalt schützen und gleichzeitig zur Bewältigung der Klimakrise beitragen – im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung.” Insbesondere der IPCC 1.5 Grad-Bericht der führenden Klimaforscher habe gezeigt, dass natürliche Kohlenstoff -Senken für die Einhaltung der Klimaziele unverzichtbar seien.

Beim Katingan Mentaya-Projekt arbeitet Volkswagen mit Permian Global zusammen, einem Projektentwickler im Bereich Schutz und Wiederherstellung tropischer Wälder. Das Projekt befindet sich in Zentral Kalimantan auf der Insel Borneo und sichert einen 149.800 Hektar großen Wald auf kohlenstoffreichen Torfböden.

Das Projekt schützt darüber hinaus einen Lebensraum mit hohem Naturschutzwert und einen lebendigen Artenmix, der fünf bis zehn Prozent der verbleibenden Borneo-Orang-Utans umfasst sowie Nasenaffen und südborneische Gibbons. Das Projekt arbeitet eng mit 34 umliegenden Dorfgemeinschaften zusammen, um deren Lebensbedingungen zu verbessern und zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort beizutragen – einschließlich der direkten Beschäftigung in den Waldbrand-Reaktionsteams, der Bereitstellung von Mikrofinanzkrediten sowie Unterstützung in den Bereichen Bildung und Gesundheit.

Weitere Projekte in Kooperation mit Projektentwicklungspartnern für den Schutz und die Wiederherstellung tropischer Wälder in Südamerika und Südostasien sind in der Entwicklung. Darüber hinaus werden zukünftig Klimaschutzprojekte für die Standorte des Konzerns vorbereitet oder ausgeweitet.

Weitere Informationen zum Projekt unter: http://katinganproject.com