Was bedeutet "nachhaltige Mobilität?"

nachhaltige Mobilität bedeutet:
Vom Verkehr gehen erhebliche Belastungen für die Umwelt und Gefahren für die menschliche Gesundheit aus.

Gleichzeitig ist Mobilität aber auch eine zentrale Voraussetzung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung moderner Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften.
Insbesondere vor dem Hintergrund der prognostizierten stark wachsenden Verkehrsleistungen stellen die Umweltwirkungen des Verkehrs eine Herausforderung für die Akteure auf allen Ebenen dar.

Grundlegendes Ziel einer modernen Verkehrs- und Umweltpolitik muss es daher sein, die gesellschaftlich notwendige Mobilität möglichst umweltverträglich zu gestalten.

Dafür müssen Strategien und Konzepte entwickelt werden, mit denen die Mobilitätsbedürfnisse im Individual- wie im Güterverkehr so befriedigt werden, dass sie mit den Anforderungen an eine nachhaltige, also auf Dauer tragfähige, Entwicklung vereinbar sind.

Nachhaltige Mobilität geht dabei weit über den effizienteren Einsatz von Transportmitteln hinaus.

Sie beinhaltet wichtige Kriterien des Klimaschutzes. So bedeutet nachhaltige Mobilität eine Verringerung von Emissionen, aber auch einen geringeren Ressourcenverbrauch.

Gemeint ist zum Beispiel ein reduzierter Flächenverbrauch von Transporteinrichtungen welcher wiederum zum Klimaschutz beiträgt, indem Grünflächen erhalten bleiben.

Neben den klimaschützenden Elementen der nachhaltigen Mobilität sind soziale Faktoren von zentraler Bedeutung. Eine Minderung des Lärms würde zum Beispiel Konflikte zwischen Verursachern und Betroffenen vermeiden.

Zudem würde “Mobilität für alle” das Gerechtigkeitsziel verfolgen. Aus ökonomischer Perspektive wird Mobilität durch entsprechende verkehrspolitische Maßnahmen nachhaltiger.

Nachhaltige Mobilität als Lifestyle: Der frühe Erfolg Elektro-Autos zeigt, dass sich immer mehr Menschen in ihrem Mobilitätsverhalten umweltgerecht inszenieren wollen. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeitsorientierung werden zum Lifestyle, auch und gerade im Mobilitätskonsum.

Der ökosoziale Mehrwert von Mobilitätsprodukten und Services wird zum neuen Prestigefaktor und bekommt als Kaufargument zunehmend Bedeutung.

Vom Verkehr gehen erhebliche Belastungen für die Umwelt und Gefahren für die menschliche Gesundheit aus. Gleichzeitig ist Mobilität aber auch eine zentrale Voraussetzung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung moderner Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften. Insbesondere vor dem Hintergrund der prognostizierten stark wachsenden Verkehrsleistungen stellen die Umweltwirkungen des Verkehrs eine Herausforderung für die Akteure auf allen Ebenen dar.

Grundlegendes Ziel einer modernen Verkehrs- und Umweltpolitik muss es daher sein, die gesellschaftlich notwendige Mobilität möglichst umweltverträglich zu gestalten. Dafür müssen Strategien und Konzepte entwickelt werden, mit denen die Mobilitätsbedürfnisse im Individual- wie im Güterverkehr so befriedigt werden, dass sie mit den Anforderungen an eine nachhaltige, also auf Dauer tragfähige, Entwicklung vereinbar sind. Nachhaltige Mobilität geht dabei weit über den effizienteren Einsatz von Transportmitteln hinaus. Sie beinhaltet wichtige Kriterien des Klimaschutzes. So bedeutet nachhaltige Mobilität eine Verringerung von Emissionen, aber auch einen geringeren Ressourcenverbrauch. Gemeint ist zum Beispiel ein reduzierter Flächenverbrauch von Transporteinrichtungen welcher wiederum zum Klimaschutz beiträgt, indem Grünflächen erhalten bleiben. Neben den klimaschützenden Elementen der nachhaltigen Mobilität sind soziale Faktoren von zentraler Bedeutung. Eine Minderung des Lärms würde zum Beispiel Konflikte zwischen Verursachern und Betroffenen vermeiden. Zudem würde “Mobilität für alle” das Gerechtigkeitsziel verfolgen. Aus ökonomischer Perspektive wird Mobilität durch entsprechende verkehrspolitische Maßnahmen nachhaltiger.

Nachhaltige Mobilität als Lifestyle: Der frühe Erfolg Elektro-Autos zeigt, dass sich immer mehr Menschen in ihrem Mobilitätsverhalten umweltgerecht inszenieren wollen. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeitsorientierung werden zum Lifestyle, auch und gerade im Mobilitätskonsum. Der ökosoziale Mehrwert von Mobilitätsprodukten und Services wird zum neuen Prestigefaktor und bekommt als Kaufargument zunehmend Bedeutung.

Wie kann eine nachhaltige Mobilität erreicht werden ?

Im Rahmen der Verkehrspolitik kann Nachhaltigkeit in der Mobilität durch verschiedene Maßnahmen erzielt werden. Eine Verkehrsvermeidung durch das Prinzip der kurzen Wege und entsprechende Festlegungen im Rahmen der Landesplanung ist ein erster Schritt in Richtung Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Auch die Steigerung des Radverkehrsanteils im Bereich Nahmobilität ermöglicht das Erreichen dieses Ziels. Zudem würde die Flexibilität des Verkehrs dadurch an Zuwachs gewinnen. Oberste Maßnahme sollte aber ein optimiertes Gesamtverkehrssystem und eine Mobilitätsstrategie mit dem Ziel bestmöglicher Kombination der Verkehrsträger sein. Soweit dies möglich ist, könnten zudem die Verkehrsträger durch den Beitrag der Binnenschifffahrt entlastet werden. Wichtig ist jedoch, dass eine rechtzeitige Entscheidung über die Höhe der Leistungen ab 2014 im öffentlichen Verkehr nach dem Entflechtungsgesetz, bzw. über eine Nachfolgeregelung getroffen wird.
Konkurrenz belebt das Geschäft- frei nach diesem Motto kann eine konsequente Wettbewerbspolitik durch Ausschreibung von Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr ebenfalls einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Notwendig ist aber auch eine weitere Verbesserung bei den Fahrgast- und Fluggastrechten und die Weiterentwicklung von Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit im Verkehr.

Weitere Maßnahmen die den gegenwärtigen Zustand der Mobilität positiv beeinflussen können, sind im Ausbau innovativer Technologien im Verkehr anzusiedeln. Im Zentrum sollte auch hier die Förderung von gesteigerter Energieeffizienz und CO2-Emissionsminderungen stehen. Bezogen auf die Reduzierung von CO2-Emissionen ist eine Weiterentwicklung der Elektromobilität im Rahmen der Zukunftsoffensive Elektromobilität mit den Schwerpunkten:

1. Ausbau der Forschungslandschaften
2. Förderung von Modellregionen und Modellstädten
3. Neue Schwerpunktsetzung im Rahmen der Cluster-Strategie „Automotive“
4. Unterstützung von Leuchtturm-Projekten
5. Maßnahmenpaket zur schnellen Markteinführung der Zukunftsstrategie „Aufbruch nachhaltige Mobilität“

Auch der Ausbau der Verkehrstelematik ist im Sinne der Nachhaltigkeit notwendig. Ein„Rahmenplan Verkehrsmanagement 2020“ mit Maßnahmenpaketen für eine störungsfreie, umweltgerechte und damit nachhaltige Verkehrsgestaltung wäre dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Realisierung eines „durchgängigen elektronischen Fahrgastinformations- und Anschlusssicherungs-Systems“ mit Verkehrsmittel übergreifender Nutzung von Echtzeitdaten würde zudem den Verbraucher unterstützen und dazu beitragen anstelle des eigenen Autos, den ÖPNV zu nutzen.

Die Nachhaltigkeit beim Carsharing liegt im Lebenszyklus der Transportmittel. Die Nutzung eines Fahrzeugs durch mehrere Personen bedeutet, dass weniger Fahrzeuge für die gleiche Mobilitätsleistung benötigt werden. Damit verringert sich der Rohstoff- und Energieverbrauch da folglich weniger Autos produziert und unterhalten werden müssen. Hiermit einher geht zudem ein klimaschützender Effekt und eine Herabsenkung der benötigten Parkflächen.